3M verwendet Cookies auf dieser Website.

Ausführliche Informationen zu Cookies und deren Verwendung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können die Cookie-bezogenen Einstellungen jederzeit durch Klick auf Cookie-Einstellungen im Footer auf dieser Seite anpassen. Durch Klicken auf „Akzeptieren und Fortfahren“ bestätigen Sie, dass Sie der Verwendung von Cookies auf Ihrem Computer zustimmen.

Akzeptieren und Fortfahren

Haupt-Navigation Navigation Inhalt All 3M.com Site Map

< Zurück zu Digitale Zahnheilkunde

 Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid

Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid

Vertraute Qualität.
Jetzt auch als Ronde.

Lava™ Plus Zirkoniumoxid

Ein bewährtes und vielfach getestetes Material. Lava Plus Zirkoniumoxid ist im Lava Frame Format und zusätzlich nun im standardisierten Rondenformat erhältlich und kann somit in allen Frässystemen mit offener Schnittstelle verarbeitet werden.

  • Lava™ Plus Zirkoniumoxid bietet herausragende Transluzenz ohne Kompromisse bei der Festigkeit und Alterungsbeständigkeit. Die Lava™ Plus Färbeflüssigkeiten basieren auf der patentierten 3M Einfärbetechnologie und bieten eine einzigartige warme und natürlich Ästhetik mit präzisen und konsistenten Farbübereinstimmungen zum Vita Classical Farbring. Verlassen Sie sich drauf. Eine A2 ist eine A2.
  • Zahntechniker haben die Wahl zwischen der einfachen und schnellen monochromatischen Tauchfärbung oder der individuellen und künstlerischen gradierten Einfärbung (siehe

Indikationen

Produktvorteile

  • Ein Plus in Transluzenz

  • Damit Lava™ Plus Zirkoniumoxid seine gewünschten optischen Eigenschaften entfalten kann, muss das Licht das Material mit nur geringer Streuung durchdringen können. Lichtstreuung tritt auf, wenn das Licht auf Strukturdefekte innerhalb des gesinterten Zirkoniumoxids trifft. Durch die qualitativ hochwertige Verarbeitung von Lava™ Zirkoniumoxid werden diese Effekte minimiert. Lava™ Plus Zirkoniumoxid wird durch eine hochdichte polykristalline Mikrostruktur mit einer durchschnittlichen Korngröße <0,5 µm gesintert.

    SEM Bilder, 10.000-fache Vergrößerung. (Interne Daten von 3M ESPE auf Anfrage erhältlich.)

  • Die hervorragende Farbübereinstimmung verringert notwendige Neuanfertigungen.

  • 3M ESPE macht die natürliche Farbgestaltung leicht. Verlassen Sie sich drauf, eine A2 ist eine A2! Mit den neuen Enamelfarben lässt sich zusätzlich jetzt ein natürlicher Übergang vom Dentin zu Schneide herstellen.

  • Festigkeit, die überzeugt.

  • Dieselbe Mikrostruktur, der Lava™ Plus Zirkoniumoxid seine hohe Transluzenz verdankt, sorgt auch für seine hohe Biegefestigkeit und Bruchzähigkeit (ein Messwert für den Widerstand eines Materials gegen einsetzendes Risswachstum).

    Damit die bei schwächeren Materialien im Hinblick auf die Festigkeit bestehenden Grenzen überwunden werden können, muss die Mindestwandstärke der fertiggestellten Restauration erhöht werden.

    Die hohe Biegefestigkeit und Bruchzähigkeit von Lava™ Plus Zirkoniumoxid zeigt sich in klinischen Versuchen bei mehrgliedrigen Brücken im Seitenzahnbereich mit einer Mindestwandstärke von 0,5 mm.

  • Hervorragende Alterungsbeständigkeit.

  • Dank seiner einzigartigen Mikrostruktur und chemischen Zusammensetzung von Lava™ Plus kann eine hervorragende Alterungsbeständigkeit nachgewiesen werden. Lava™ Plus hält auch den negativen Kräften stand, die bei Zirkoniumoxid-Keramiken zu beobachten sind, wenn diese in feuchter Umgebung erhöhten Temperaturen ausgesetzt sind.

  • Geringer Verschleiß des Antagonisten

  • Dank einer Ø Korngröße von < 0,5 µm und der Eigenschaften von Lava™ Plus weist das Material eine antagonistenfreundliche Oberfläche auf. An der Universität von Alabama in Birmingham wurde das langfristige Schmelzhöcker- Verschleiß- verhalten von Lava™ Zirkoniumoxid-Material nach beschleunigter Alterung untersucht.

    Ergebnis: „Gealtertes Zirkoniumoxid hatte eine vergleichbare Rauigkeit und führte zu demselben Verschleiß des gegenüberliegenden Schmelzes wie poliertes Zirkoniumoxid. Beide Zirkoniumoxid-Gruppen produzierten einen geringeren Schmelzabrieb als Verblendkeramiken oder natürlicher Schmelz.“

  • Speed-Sinterprogramm mit hohem Durchsatz

  • Dieselbe einzigartige Materialzusammensetzung, der Lava™ Plus Zirkoniumoxid seine hervorragende Transluzenz, Festigkeit und Altersbeständigkeit verdankt, ermöglicht auch ein Speed-Sinterprogramm. Bei diesem Sinterprozess mit hohem Durchsatz ist eine Sinterzeit von 160 Min. möglich – und das ohne Kompromisse bei der Festigkeit oder Transluzenz. Auf diese Weise können täglich bis zu drei Chargen gefertigt werden.

Befestigung

Dank der einzigartigen Festigkeit können Lava™ Plus Zirkoniumoxid Gerüste und Restaurationen mit einem Glasionomerzement oder einer selbstadhäsiven Befestigung wie RelyX™ Unicem2 eingesetzt werden. Nur für Adhäsivbrücken ist eine adhäsive Befestigung vorgeschrieben. Weitergehende Informationen finden Sie in der Gebrauchsinformation des jeweiligen Befestigungsmaterials.

Wählen Sie eine Färbeoption ganz nach Ihren Bedürfnissen

Durch die zwei Varianten der Einfärbemöglichkeiten – Tauchfärbung und individuelle Farbgestaltung – erhalten Sie mehr Flexibilität und können den Grad der Ästhetik vollständig kontrollieren. Durch eine abschließende Glasur lässt sich nicht nur eine bessere Übereinstimmung mit dem gewünschten Farbton erreichen, sondern die Restauration wirkt dadurch auch sehr natürlich und ästhetisch.

Schnell & Einfach: die monochromatische Tauchfärbung

Gerüste, Cut-back und monolithische Restaurationen aus Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid können mit Hilfe der monochromatischen Tauchfärbung eingefärbt werden. Hierbei handelt es sich um einen einfachen und schnellen (2-minütigen) Prozess, bei dem die Färbelösung gleichmäßig und vollständig vom Zirkoniumoxid absorbiert wird. Das bedeutet keine weiße Flecken nach Modifikation.

Unverwechselbar & Künstlerisch: die individuelle Farbgestaltung

Wenn Sie die individuelle Farbgestaltung anwenden, erhalten Behandler eine hochgradig kundenspezifische Ästhetik. Mit dem umfassenden Lava™ Plus Einfärbesystem – einschließlich der Lava™ Plus hochtransluzenten Zirkoniumoxid-Färbelösungen, Enamelfarben und Effektfarben – sind ein hoher Grad der Individualisierung und ein natürlicher Look möglich.



Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Step-by-Step
Shading Guide (PDF)

Genzenlose Individualisierungsmöglichkeiten

Einzigartigkeit leicht gemacht: Neben den 18 Einfärbeflüssigkeiten und 3 Schneideflüssigkeiten bietet das Lava™ Plus System 8 Effektfarben für individuelle Akzente im okklusalen Bereich.

Die Effektfarben folgen dem gleichen Prinzip wie die Einfärbeflüssigkeiten. Die Farbe wird ein integraler Bestandteil des Zirkoniumoxids durch die Einbindung von drei verschiedenen Ionen.

  • Weiß zur Nachahmung weißer Flecken
  • Gelb, Orange, Braun z.B. für die Gestaltung von Fissuren oder die Abdunklung von Kronenrändern
  • Violett und Grau zur Verstärkung der Vitalität von Zahnhöckern und Inzisalkanten

Farbmarker können für eine perfekte Sichtkontrolle zu den Färbelösungen hinzugefügt werden, um die Applikation bei der vorgesinterten Restauration zu visualisieren. Die Farbmarker werden beim Sintern ausgebrannt.

Empfehlungen für optimale Ergebnisse:

  • Trocknungszeit der eingefärbten Restauration beträgt minimum 2h bei Raumtemperatur
  • Der Sinterofen ist kalibriert und unterstützt die vorgegebenen Aufheizraten und Haltezeiten
  • Die finale Sintertemperatur beträgt 1450°C für 120 min. im Standard-Sinterprogramm und 1500°C für 30 min. im Speed-Sinterprogramm.
  • Durch einen zusätzlichen Glasurauftrag lässt sich nicht nur eine exakte Übereinstimmung mit dem gewünschten Farbton erreichen, sondern die Restauration wirkt auch natürlicher und ästhetischer

Live-Demo - der Tauchfärbeprozess und das individuelle Einfärben einer monolithischen Restauration aus Lava™ Plus Zirkoniumoxid

Neue Anwendungsoptionen für Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid

Fallbeschreibungen

Bei dem Patienten wurde in regio 25 ein Implantat (CAMLOG) auf Knochenniveau inseriert (Abb. 2). Die provisorische prothetische Versorgung auf der Titanbasis (Abb. 3) erfolgte mit Protemp 4 (Abb. 4 und 5). Sowohl das individuelle Abutment als auch die monolithische Krone wurden CAD/CAM-technisch aus dem hochtransluzenten Zirkoniumoxid Lava™ Plus gefertigt. Beide Restaurationen erhielten vor dem Sintern eine individuelle Farbgestaltung. Mit den Lava™ Plus Färbelösungen kann eine einheitliche Einfärbung durch Eintauchen – dies empfiehlt sich vor allem für Gerüste – oder eine individualisierte Färbung mit natürlichem Farbverlauf vorgenommen werden.

Vergrößern Implantat in Regio 25

Implantat in Regio 25

Vergrößern Bukkale Ansicht der Titanbasis

Bukkale Ansicht der Titanbasis

Die temporäre Versorgung wurde mit
Protemp 4
in der Farbe A2 gemacht.

Vergrößern Temporäre Versorgung aus Protemp™ 4 im Farbton A2

Temporäre Versorgung

Vergrößern Abutment aus Lava™ Plus Zirkoniumoxid

Lava™ Plus Zirkoniumoxid Abutment. Die Schulter wurde mit Lava™ Plus Färbeflüssigkeiten und pinker Effektfarbe individualisiert. Mit Hilfe dieses Prozesses werden fluoreszierende Effekte und eine Reduzierung von Schatten am Kronenrand erreicht.

Vergrößern Individuelle Einfärbung einer Lava™ Plus Zirkoniumoxid Krone

Individuelle Einfärbung der Krone vor dem Sintern.

Vergrößern Lava™ Plus Einfärbeflüssigkeit

Die Einfärbung wurde mit Lava™ Plus Einfärbflüssigkeiten gemacht.

Vergrößern Charakterisierung mit Lava™ Plus Effektfarben

Charakterisierung mit Effektfarben und mit zusätzlicher Fluoreszenzflüssigkeit. Dies führt zu einer sichtbaren Vitalität und unterstützt die natürliche Erscheinung bei unterschiedlichen Lichteffekten.

Finale Ansicht von okklusal nach der Zementierung
mit RelyX™ Unicem Selbstadhäsivem Composite-Befestigungszement

Vergrößern Finale Ansicht von bukkal

Finale Ansicht von bukkal.

Zusammenfassung

Durch die Einführung der Lava™ Plus-Ronden besteht künftig flexibler Zugang zu dem hochtransluzenten Lava™ Plus Zirkoniumoxid von 3M ESPE. Für die Individualisierung empfehlen sich die zugehörigen Lava™ Plus Färbelösungen, die speziell auf die Mikrostruktur des Restaurationsmaterials abgestimmt sind und eine hervorragende Farbübereinstimmung mit dem VITA Classical-Farbring ermöglichen. Es kann auch eine Umrechnung in das VITA SYSTEM 3D-Master erfolgen. Darüber hinaus sorgt die einzigartige Ionen-Technologie für eine besonders warme Farbgebung und unterstützt die Transluzenz des eingefärbten Materials. Die vollständige Kontrolle über die intrinsische Farbe bietet hohe Flexibilität sowie Individualität und die präzise Farbübereinstimmung der vorgemischten Lösungen erleichtert die Umsetzung zusätzlich.

Auch bei dem gezeigten Fallbeispiel überzeugt das erzielte Farbergebnis. Das Chroma der finalen Versorgung besteht den Abgleich mit dem Farbschlüssel erfolgreich und fügt sich harmonisch in den natürlichen Restzahnbestand ein. Durch den hohen Transluzenzgrad werden die Nachbarzähne optimal adaptiert. Ohne eine aufwendige Verblendung wurde eine ästhetische prothetische Versorgung realisiert, die nicht als solche auffällt.

In dem vorliegenden Fall wurde ein überzeugendes, ästhetisches Ergebnis erzielt. Das Chroma der finalen Restauration trägt erfolgreich dazu bei und ermöglicht eine harmonische Integration in die bestehende Zahnsubstanz. Dank der hohen Transluzenz sind die Nachbarzähne in einer optimalen Art und Weise adaptiert. Das Ergebnis ist eine ästhetische und praktisch unentdeckbare prothetische Restauration auch ohne eine zeitaufwendige Veneeringlösung.

Dr. Gunnar Reich; Sven Kirch, MDT; Dirk Dreschner, MDT

Studien und Wissenschaft

Lava™ Zirkoniumoxid - klinisch bewährt

Tausende von eingesetzten Lava™ Zirkoniumoxid Restaurationen wurden über einen Zeitraum von bis zu 7 Jahre klinisch beobachtet

Lava™ Zirkoniumoxid zeigt hervorragende Ergebnisse in einer Vielzahl an klinischen Studien:

  • mehr als 10 klinische Studien zu Lava™ und Lava™ Plus Zirkoniumoxid sind abgeschlossen oder laufen weiterhin.
  • Mehr als 1.800 Lava™ Zirkoniumoxid Restaurationen wurden eingesetzt und über einen Zeitraum von bis zu 7 Jahre beobachtet.
  • Hervorragende klinische Erfolgsraten von Lava™ Zirkoniumoxid Gerüsten!

1) Crisp RJ, Cowan AJ, Lamb J, Thompson O, Tulloch N, Burke FJT. A clinical evaluation of all-ceramic bridges placed in patients attending UK general dental practices: three-year results. Dent.Mater. In press
2) Yu A, Raigrodski AJ, Chiche GJ, Hochstedler JL, Mohamed SE, Billiot S, Mercante DE. Clinical efficacy of Y-TZP-based posterior FPD - 5 year results.IADR 2009;# 1637
3) Nothdurft FP, Rountree PR, Pospiech PR. Clinical long-term behavior of zriconia-based bridges (Lava™): Five year results. PEF 2006; # 0312
4) Klinische Studienergebnisse, 3M ESPE
5) Perry R, Sharma S, Ferreira S, Kugel G, Orfanidis J. Two year clinical evaluation of zirconia bridges. AADR 2008 # 1085
6) Klinische Studienergebnisse, 3M ESPE
7) Schmitt J, Holst S, Wichmann M, Reich S, Goellner M. Zirconia Posterior Fixed Partial Dentures: 5-Year Clinical Results, IADR 2011, #145974
8) Raigrodski AJ, Zhang H, Dogan S. Clinical efficacy of zirconia-based anterior maxillary crowns with customized copings. IADR 2009; # 374
9) Schmitt J, Wichmann M, Holst S, Reich S. Restoring Sev. Compr. Ant. Teeth with Zirconia Crowns and Feather-Edged Margin Preparations: A 3-Year Follow-up of a Prospective Clinical Trial. Int J Prosthodont 2010;23:107–109
10) Nachdruck 06/10 of THE DENTAL ADVISOR™
11) Vavrickova, L., Dostalova, T., Charvat, J., & Bartonova, M. (2013). Evaluation of the Three-year experience with all-ceramic Crowns with Polycrystalline Ceramic Cores. Praque Medical Report , 22-34.
12) Burke, F., Crisp, R., Cowan, A., Lamb, J., Thompson, O., & Tulloch, N. (2013). Five-year clinical evaluation of zirconia-based bridges in patients in UK general dental practices. Journal of Dentistry , 992-999.
13) Ozer, F., Mante, F., G, C., Saleh, N., & Takeichi, T. B. (2014). A retrorpective survey on long-term survival of posterior zirconia and porcelain-fused-to-metal crowns in private practice. Quintessence International , 31-38.

Präzision von Lava™ Zirkoniumoxid + 3M ESPE's Befestigungslösungen = Null Sekundärkaries!

Präzise Passung UND die Befestigung sind die Hauptfaktoren, um Randverfärbungen und letztendlich Sekundärkaries zu vermeiden.
Die Kombination aus Lava™ Passung und hervorragenden 3M ESPE Befestigungslösungen führt zu klinischem Erfolg: 0 Fäll von Sekundärkaries.

1) Burke FJT et al. Five Year Clinical Evaluation of zirconia based bridges in patients in UK general dental practices, Journal of Dentistry 41 (2013) 992-999
2) Perry R, Sharma S, Ferreira S, Kugel G, Orfanidis J. Two year clinical evaluation of zirconia bridges. AADR 2008 # 1085
3) Edelhoff et al., Clinical Study Report, 3M ESPE
4) Raigrodski AJ, Zhang H, Dogan S. Clinical efficacy of zirconia-based anterior maxillary crowns with customized copings. IADR 2009; # 374
5) Ohlmann et al., Clinical Study Report, 3M ESPE

In-Vivo Antagonistenverschleiß von Lava™ Plus hochtransluzetem Zirkoniumoxid

Forscher:

  • Prof. S. Reich, University of Aachen, Germany
  • Prof. U. Lohbauer, University of Erlangen-Nuremberg, Germany

Reference: IADR 2014, Cape Town, #1475

Zusammenfassung
Es wurde kein signifikanter Unterschied im Hinblick auf Antagonistenverschleiß zwischen natürlichem Schmelz und Restaurationen aus Lava™ Plus Zirkoniumoxid festgestellt.

Rauigkeit und Kristallphase von Zirkoniumoxid nach längerfristiger hydrothermaler Behandlung

B. Theelke, R. Dittmann, A. Schmalzl und H. Hauptmann, RDD, 3M Deutschland GmbH, Seefeld, Deutschland

Ziel der Studie:
Das Ziel dieser Studie besteht in der Untersuchung der kinetischen Alterung von drei handelsüblichen dentalen Zirkoniumoxid-Materialien im Hinblick auf die Kristallphasen der Oberfläche und die Oberflächenrauigkeit bei extrem langen beschleunigten Alterungsphasen mit einer Dauer von bis zu 150 Stunden.

Methode:
Lava™ Frame Zirkoniumoxid (LF), Lava™ Plus hoch- transluzentes Zirkoniumoxid (LP) (3M ESPE) und BruxZir HT2.0 (BZ) (Glidewell) wurden zur Untersuchung mittels Röntgendiffraktographie (XRD) und Messung der Rauigkeit geschnitten, unter Einhaltung der empfohlenen Sinterprogramme gesintert, geschliffen und poliert. Die Proben wurden in einem Autoklaven über spezifische Zeitspannen bei 134 °C und zwei Bar einem hydrothermalen Alterungsprozess unterzogen. Nach jeder Alterungsphase wurde der Gehalt an monoklinischen, tetragonalen, kubischen und verzerrten Kristallphasen mittels XRD gemessen (n = 3, Bruker D8-Discover). Die Oberflächenrauigkeit wurde mittels eines 3D-Laser-Scanning-Mikroskops (Keyence VK-9710) an identischen Positionen gemessen (n = 1).

Ergebnisse:

Zusammenfassung:
Die Alterungsbeständigkeit von LF und LP ist größer als die Alterungsbeständigkeit von BZ. Die Oberflächen-Phasentransformation von BZ erreichte nach 30 Stunden beschleunigter Alterung einen maximalen monoklinischen Gehalt von über 60 Gew.-%, während LZ und LP nach derselben Zeit einen monoklinischen Gehalt von ca. 5 Gew.-% zeigen. Mit zunehmendem monoklinischem Phasengehalt verändert sich der Ra-Wert der Oberflächenrauigkeit nach 150 Stunden beschleunigter Alterung bei allen getesteten Materialien nur um wenige Nanometer. Beim Flächenschleifen einer polierten Zirkoniumoxidoberfläche mit einem Rotringdiamanten erhöht sich der Ra-Wert für die Rauigkeit von 0,20 µm hingegen auf 1,49 µm. Aus diesem Grund sind manuelle Oberflächenbehandlungen, wie Schleifen oder Polieren, für die klinische Leistung von Zirkoniumoxidmaterialien im Hinblick auf verschleiß- und fehlerfreie Oberflächen wichtiger als die hydrothermale Alterung. Es ist davon auszugehen, dass die gemessene Zunahme der Rauigkeit auch nach längerfristiger beschleunigter hydrothermaler Alterung in der klinischen Praxis nicht kritisch ist.

Zusammenfassung 3M ESPE

Ziel der Studie:
Untersuchung der hydrothermalen Stabilität von drei verschiedenen Zirkoniumoxid-Dentalmaterialien, wie durch die Messung der Veränderungen der Ansammlung der Kristallphasen und der Oberflächenrauigkeit bestimmt.

Zusammenfassung der Ergebnisse:
Es hat sich gezeigt, dass Lava™ Frame Zirkoniumoxid und Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid im Vergleich zu BruxZir HT2.0 bei niedriger Temperatur eine langsamere Phasentransformation durchlaufen.

In-vitro-Abrasionsverhalten von dentalen Restaurationsmaterialien

R. Dittmann, M. Urban, A. Herrmann, R. Guggenberger und A. Viehbeck, 3M ESPE Dental Products, Seefeld, Deutschland, 3M Deutschland GmbH, Seefeld, Deutschland, 3M ESPE, 3M Deutschland GmbH, Seefeld, Deutschland

Ziel der Studie:
In dieser Studie wurde das Abrasionsverhalten verschiedener Restaurationsmaterialien gegeneinander im Rahmen eines In-vitro-Testaufbaus untersucht. Die Ergebnisse können Hinweise darauf geben, welche Abrasionsmerkmale beobachtet werden können, wenn gegenüberliegende Zähne von Patienten mit Restaurationen aus verschiedenen Materialklassen versorgt wurden.

Methode:
Kugeln und Substratproben verschiedener dentaler Restaurationsmaterialien wurden in einer längslaufenden Vorrichtung für Abrasionstests (Elcometer 1720) fixiert. Die Kugeln rutschten durch die Materialplatten bei einer konstanten Belastung von 5 N unter Wasser (Pfadlänge 10mm, 120 Zyklen/Minute für 120 Minuten). Kugeln (Ø 6 mm) und plattenförmiges Substratmaterial (Länge = 40 mm, Breite = 20 mm, Höhe = 3 mm) wurden für die folgenden Materialklassen vorbereitet: Steatit-Referenz (Ceramtec), 3M™ ESPE™ Lava™ Ultimate (LU), 3M ESPE experimentelles Veneer-Material (VM),
3M™ ESPE™ Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid (LPZ). Alle Kugeln und Substrate wurden vor dem Abrasionstest mit Diamantpolierern poliert. Es wurden alle Kombinationen aus Kugeln und Substratmaterialien getestet (n = 4). Die Kugelabrasion wurde mit Hilfe eines Mikroskops (Zeiss SV11) gemessen und der Volumenverlust (Vloss) wurde berechnet.

Ergebnisse:
Der Volumenverlust der Kugeln ist in der beiliegenden Grafik dargestellt. Als Material für das Schmelzmodell wurde Steatit verwendet. Für alle Materialkombinationen wurden mit der Referenzkombination aus einer Steatitkugel auf Steatitsubstrat Zweistichproben-t-Tests (p < 0,05) durchgeführt.

Zusammenfassung:
Der Volumenverlust aller getesteten Kugeln auf LU als Substratmaterial war im Vergleich zur Steatit-Referenzgruppe statistisch signifikant geringer. Auf LPZ als Substrat war der Volumenverlust der getesteten Materialien für LPZ statistisch signifikant geringer und wies für Steatit, LU und VM im Vergleich zur Steatit-Referenzkombination keinen statistischen Unterschied auf. Der Volumenverlust der LPZ-Kugeln war auf allen getesteten Substratmaterialien am geringsten. VM zeigt im Vergleich zur Steatit-Referenz eine signifikant höhere Abrasion und wies den höchsten Volumenverlust auf dem Steatit-Substrat sowie den zweithöchsten Volumenverlust auf dem VM-Substrat auf.

Zusammenfassung 3M ESPE

Ziel der Studie:
Untersuchung des Abriebs verschiedener Materialien gegeneinander in einem 2-Körper-Abrasionstest.

Zusammenfassung der Ergebnisse:
Die geringste Verschleißrate für alle Antagonisten-Kugeln trat auf, wenn
Lava™ Ultimate Resin- Nanokeramik als Substrat diente; an zweiter Stelle stand Lava™ Plus Zirkoniumoxid. Antagonisten-Kugeln aus Lava™ Plus Zirkoniumoxid zeigten bei Abrasion gegenüber allen untersuchten Substraten die geringsten Verschleißraten.

Auswirkungen des Schnellsinterns auf die Materialeigenschaften von transluzentem Zirkoniumoxid

A. Herrmann, R. Dittmann, G. Schechner, H. Hauptmann, E. Popp, J. Rolf und V.A. Russel, 3M ESPE Dental Products, Seefeld, Deutschland, 3M Deutschland GmbH, Seefeld, Deutschland, 3M ESPE Dental Products, Saint Paul, MN

Ziel der Studie:
Kurze Sinterzyklen ermöglichen eine hohe Produktivität und Flexibilität bei der Bearbeitung von Zahnrestaurationen aus Zirkoniumoxid. In dieser Studie wurden klinisch relevante Eigenschaften von im Rahmen eines Standard-Sinterprogramms behandeltem transluzentem Zirkoniumoxidmaterial und von im Rahmen eines schnellen Sinterprogramms behandeltem Zirkoniumoxidmaterial miteinander verglichen.

Methode:
Ein transluzentes Zirkoniumoxidmaterial (Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid, 3M ESPE) wurde nach dem Standard-Sinterprotokoll bei 1 450 °C mit zwei Stunden Verweilzeit sowie im Rahmen eines schnelleren Sinterzyklus bei 1 500 °C mit einer Verweilzeit von 30 Minuten gesintert (Lava™ Furnace 200). Bei beiden Sinterprogrammen wurden die Biaxial-Bruchfestigkeit, das Kontrastverhältnis und die Farbübereinstimmung untersucht. Die Anfangsfestigkeit wurde gemäß ISO 6872 im Rahmen eines Punch-On-Three-Balls-Testverfahrens (Scheibenstärke: 1,2 mm, Durchmesser: 14 mm) für n = 30 in jeder Gruppe bestimmt. Das Kontrastverhältnis bzw. die Opazität wurde mit Hilfe eines Spektrofotometers (Color i7, X-Rite) im Remissionsmodus an polierten Scheiben mit einer Stärke von 1,0 mm (n = 6) gemessen. Die Farbübereinstimmung wurde visuell mit drei verschiedenen Operateuren an fünf verschiedenfarbigen (Lava™ Plus Färbelösungen), standardisierten Frontzahnkronen (n = 3) untersucht und miteinander in einer Lichtkabine (D65, Spectralight lll, X-Rite) verglichen. Die Daten wurden mittels einfaktorieller Varianzanalyse (ANOVA) und Tukey-T-Test analysiert (p < 0,05).

Ergebnisse:
Die Ergebnisse für die Gesamtsinterzeit, die mittlere Bruchfestigkeit, das Kontrastverhältnis und die Farbübereinstimmung sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Zusammenfassung:
Im Vergleich zum Standard-Sinterprogramm erlaubt das Speed-Sinterprogramm eine Reduzierung des Zeitaufwands um mehr als zwei Stunden. Zwischen den mit dem Standard-Sinterprogramm und den mit dem Speed-Sinterprogramm gesinterten Gruppen wurde kein statistisch signifikanter Unterschied im Hinblick auf die Bruchfestigkeit, das Kontrastverhältnis und die Farbübereinstimmung beobachtet. Das untersuchte Speed-Sinterprogramm hat keinen Einfluss auf die klinisch relevanten Materialeigenschaften von
Lava™ Plus hochtransluzentem Zirkoniumoxid.

Zusammenfassung 3M ESPE

Ziel der Studie:
Untersuchung eines Brennschemas für einen kürzeren Zyklus für
Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid.

Zusammenfassung der Ergebnisse:
Die für Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid notwendige Sinterzeit kann durch Erhöhung der Sintertemperatur um 50 °C um mehr als zwei Stunden verringert werden, ohne dass dies Auswirkungen auf die optischen und mechanischen Eigenschaften hat.

3M ESPE Seitensuche

Suche nach Produkten oder Schlagwörtern

 
Bezugsquellen Gebührenfrei anrufen unter 0800 / 2753773

Melden Sie sich an

Bleiben Sie über alle Neuigkeiten informiert.

Bitte geben Sie eine gültige Email-Adresse an:
Bitte bestätigen Sie die rechtlichen Hinweise zum Datenschutz durch Aktivieren des Kontrollkästchens.

Durch das Anklicken des Buttons "Newsletter bestellen" erkläre ich mein Einverständnis, dass die 3M ESPE Deutschland GmbH die von mir angegebene E-Mail- Adresse verwendet, um mir per E-Mail Informationen zu Produkten, Dienstleistungen und Aktivitäten von 3M ESPE aus dem Dentalbereich zukommen zu lassen.

Ich kann meine Einwilligung ohne Angabe von Gründen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail an

3M.ESPE@de.3mnews.com

widerrufen, ohne dass dafür weitere Übermittlungskosten als diejenigen nach Basistarif entstehen.

schließen

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

3M ESPE nimmt den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Alle Informationen über Sie werden vertraulich behandelt.

Um sicherzustellen, dass Ihre Adresse nicht von einem Dritten eingegeben wurde, wird Ihnen eine einmalige Bestätigunsemail an folgende Email Adresse geschickt:

email@domain.com

Bitte klicken Sie auf den angehängten Link in dieser Email, um immer die aktuellsten 3M ESPE Neuigkeiten über Produkte, Veranstaltungen, Angebote, wissenschaftlichen und andere Informationen zu erhalten.

schließen
 
 
 

Produktkatalog