Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose bietet Ihnen ein komplettes dentales Bondingsystem mit dualhärtenden Eigenschaften (in Verbindung mit Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose Plus Aktivator und Katalysator) und einer optimierten Technik für schnelle und einfache Handhabung. Es ist für unterschiedliche Oberflächen wie Dentin, Schmelz, Composite, Amalgam, Metalle und Porzellan geeignet.
Für die Befestigung auf nassen und trockenen Zahnoberflächen in unterschiedlichen Anwendungen inklusive indirekten Restaurationen, tiefen Klasse-II Kavitäten und komplexen Klasse-V-Kavitäten mit verhärtetem Dentin.
Abbildung 1: Präparation:
Zahn mit Kofferdam isolieren. Karies bzw. die alte Restauration entfernen. Zähne präparieren
Liner auftragen, falls gewünscht:
Einen Messlöffel Vitrebond Pulver und einen Tropfen Vitrebond Flüssigkeit auf einem Mischblock vermischen.
Eine dünne Schicht Liner auf die Dentinoberflächen mit einem Applikator auftragen.
30 Sekunden lichthärten.
Abbildung 2: Ätzen
Scotchbond™ Ätzgel auf Schmelz und Dentin auftragen, 15 Sek. einwirken lassen. Das Ätzgel ist für Vitrebond nicht schädlich.
Spülen
Überschüssiges Wasser durch leichtes Anblasen mit Luft entfernen, leicht feucht lassen.
Abbildung 3: Primen:
Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose Primer auf Schmelz und Dentin auftragen.
Ohne Wartezeit 5 Sekunden trocknen. Die Oberfläche wird glänzend erscheinen.
Bond:
Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose Adhäsiv auf Schmelz und Dentin auftragen
„Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose Adhäsiv ist extrem einfach anzuwenden und wurde in vielen klinischen Langzeitstudien getestet. Diese bestätigen eine langanhaltende Haftung an allen Arten von Zahnoberflächen.
Zudem reduziert der Primer auf Wasserbasis die Notwendigkeit, die Oberflächenfeuchtigkeit exakt zu kontrollieren. Das Ergebnis ist eine geringere Techniksensibiltät im Vergleich zu Produkten auf Aceton-Basis.“
E. Steven Duke, DDS, MSD, Professor and Chairman, Department of Restorative Dentistry, Indiana University School of Dentistry
„Du kannst dein Produkt als Goldstandard bezeichnen, wenn es als Kontrollgruppe in den Studien aller anderen verwendet wird.“
Eine klinische Langzeitstudie weist auf geringere Techniksensibilität hin.
In einer klinischen Langzeitstudie wurde gezeigt, dass Füllungen, die mit Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose Adhäsiv befestigt wurden, nach 7,5 Jahren hinsichtlich Retention, Randintegrität und Randverfärbungen zu 90 % als Alpha bewertet wurden. 1, 2 Dies beweist eine lange klinische Erfahrung mit bewährter Stärke und Zuverlässigkeit.
1 Clinical and Laboratory Studies of the Scotchbond™ Multi-Purpose Dental Adhesive System. E. Steven Duke, DDS, MSD, Indiana University School of Dentistry. James B. Summitt, DDS, MS; James W. Robbins, DDS, MA; and Linc J. Conn, DDS, University of Texas Health Science Center. Richard S. Schwartz, DDS, private practice, San Antonio, Texas.
2 Zu Beginn dieser klinischen Studie wurde das Adhäsivsystem Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose mit 10-prozentiger Maleinsäure angeboten, die als Ätzmittel diente. Das Ätzgel des heutigen Systems, 35-prozentige Phosphorsäure, sollte zu ähnlichen Ergebnissen führen. Zudem wurde am Adhäsiv eine leichte Modifikation durchgeführt, um es mit dualhärtenden Eigenschaften als Teil des 1994 eingeführten Adhäsivsystems Scotchbond™ Multi-Purpose Plus zur Verfügung zu stellen. Der Primer des Systems blieb unverändert.
Quelle: R Halvorson, 1997 J Dent Res Vol 76, Special Issue, Abstract 417
In einer In-vitro-Untersuchung zeigte Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose Adhäsiv sowohl in feuchter als auch in trockener Umgebung eine hohe Haftfestigkeit.
Eine weitere In-vitro-Studie verglich die Haftkraft von Adper™ Scotchbond™ Multi-Purpose Adhäsiv in feuchter Umgebung sowie mit einer Technik, bei der das Arbeitsumfeld für 5 Sekunden luftgetrocknet wird. Das Adhäsiv erreichte mit beiden Techniken vergleichbar hohe Haftwerte. Dies unterstreicht die Vielseitigkeit des Materials unter verschiedenen Bedingungen und bestätigt eine geringe Techniksensibilität. Dadurch wird die Bildung einer gleichmäßigeren Hybridschicht ermöglicht, was zu geringeren postoperativen Sensitivitäten führt.