Sinfony™ Feinstpartikel-Composite ist ein Mikrohybrid, das ein breites Indikationsspektrum abdeckt und zur Erzielung eines keramikähnlichen Aufbaus sowie zur Schichtung bestimmt ist.
Hervorragende Ästhetik / Transluzenz / Opaleszenz
Überragende Verschleißeigenschaften sowie resistent gegenüber Plaqueanlagerungen und Verfärbungen
Einfache Verarbeitung und Polierbarkeit
Restaurationen mit Sinfony™ bieten eine exzellente Möglichkeit bei komplexen Präparationen für Inlay- und Onlay-Restaurationen, mehr Zahnsubstanz zu erhalten, als es bei Glaskeramik-Inlays und Onlays möglich wäre.“ Jeff J. Brucia, DDS
Sinfony™ Lichthärtendes Kronen- und Brücken-Verblendcomposite hat sich in Tests genauso stark oder stärker als andere bekannte Produkte erwiesen und besitzt Vorteile in Bezug auf die Elastizität und Abrasionsstabilität.
Das Composite Sinfony ist die erste Wahl für Dentallabore, die Wert auf Langzeitstabilität und Ästhetik legen.
Das System beinhaltet Opaquer-, Dentin- und Schneidemassen für die 16 VITAPAN-Classical-Farben und außerdem Intensiv-Opaquer, Opaque-Dentine, Transparent-Opal Massen, Magic-Farben und Verarbeitungszubehör. Die Kombination der Massen und ihre Bezeichnung ist aus dem Kombinationsschema ersichtlich.
Lichthärtendes Feinstpartikel-Composite mit hoher Festigkeit zur Vollverblendung von festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz auf Metallgerüsten und zur Individualisierung von Konfektionszähnen.
Der Hauptbestandteil der Füllkörper-Mischung in Sinfony™ ist ein spezielles ultrafeines Strontium-Aluminium-Borosilikatglas im Submikrometer-Bereich. Zudem enthält das Produkt pyrogene Kieselsäure.
Eine absolute Neuheit ist der Zusatz eines speziellen Glasionomers (5 Gewichtsprozent). Dieser beeinflusst das Oberflächenpotenzial von Sinfony in einer Weise, dass die Akkumulation von Plaque minimiert wird. Gleichzeitig verändert der Zusatz die anderen positiven Eigenschaften des Composites nicht.
Das besondere Monomer-System – eine Mischung aus aliphatischen und cycloaliphatischen Monomeren – sorgt für außergewöhnliche mechanische Eigenschaften wie beispielsweise hohe Druck- und Biegefestigkeit und Verschleißwiderstand, während gleichzeitig eine hohe Zähigkeit und dadurch Schlagfestigkeit sichergestellt sind. Diese Parameter sind insbesondere für ein Verblendmaterial von Bedeutung, das für Prothesen eingesetzt wird.
Sinfony™ Master Kit
16 Dispenser Dentinmasse à 5 g
4 Dispenser Schneidemasse à 5 g
2 Dispenser Enamel-Effekt-Masse à 5 g
4 Dispenser Transpa-Opal-Masse à 5 g
9 Dispenser Magic-Intensivmasse à 5 g
5 Dispenser Opaque-Dentin-Masse à 5 g
16 Opaquer Pulver à 5 g
5 Intensiv-Opaquer Pulver à 5 g
2 Opaquer-Flüssigkeit à 8 ml
1 Modellisolierung 10 ml, 1 Aktivator 5 ml
Ausarbeitungs-Set, Polierpaste, Verarbeitungszubehör
Normalpackungen
je 5 g Dentinmasse im Dispenser in den Farben:
49100
D A1
49110
D A2
49120
D A3
49130
D A3.5
49140
D A4
49160
D B1
49170
D B2
49180
D B3
49190
D B4
49210
D C1
49220
D C2
49230
D C3
49240
D C4
49260
D D2
49270
D D3
49280
D D4
je 5 g Schneidemasse im Dispenser in den Farben:
49300
E 1
49310
E 2
49320
E 3
49330
E 4
je 5 g Enamel-Effekt-Masse im Dispenser in den Farben:
49340
E 5 Polar
49350
E 6 Sun
je 5 g Transpa-Opal-Masse im Dispenser in den Farben:
49360
T 1 Neutral
49370
T 2 Gelb
49380
T 3 Blau
49390
T 4 Grau
Je 5 g Intensivfarben im Dispenser in den Farben:
49410
I 1 Ozeanblau
49420
I 2 Atlantis
49430
I 3 Kastanie
49440
I 4 Havanna
49450
I 5 Orange
49460
I 6 Khaki
49470
I 7 Vanille
49480
I 8 Honiggelb
49490
I 9 Gingiva
49491
I 10 Rot
49492
I 11 Terracotta
je 5g Opaque-Dentin-Massen im Dispenser in den Farben:
Ein ausgewogenes Verhältnis von Transluzenz und Opazität sichert auch bei dünnen Verblendungen farbgenaue Reproduktionen. Die Schmelz- und Transpamassen eignen sich hervorragend zur individuellen Schichtung keramikidentischer Restaurationen mit natürlicher Fluoreszenz und Opaleszenz und erzeugen damit eine faszinierende Lebendigkeit und Brillanz.
1. Ausgangssituation: Die große, frakturierte Amalgam-Füllung muss ersetzt werden.
2. Fertiges Sinfony Onlay auf dem Sägeschnittmodell.
3. Präparierter Zahn, isoliert für die adhäsive Zementierung des mit Sinfony verblendeten Onlays.
4. Ergebnis: Die natürliche Funktion und Schönheit des Zahns wurden wiederhergestellt.
THE DENTAL ADVISOR bewertete 69 Restaurationen nach 5 Jahren. Ursprünglich wurden 125 Restaurationen eingegliedert. In die Bewertung nach 5 Jahren wurden 52 Seitenzahnkronen und 17 Inlays bzw. Onlays einbezogen.
Die folgenden klinischen Beobachtungen wurden bewertet:
Bruchwiderstand / Chipping
Farbübereinstimmung / Ästhetik und Vitalität
Fehlen von Randverfärbungen
Verschleißfestigkeit
Ergebnisse der Studie:
THE DENTAL ADVISOR zeichnete 3M™ ESPE™ Sinfony mit 4,5 Auszeichnungen und guten Bewertungen in allen Kategorien nach 5 Jahren aus (siehe Graphik). Zudem wurde es nach 4 Jahren zum “Best of 2003 Preferred Product” gewählt.
Kommentare der Bewerter:
Die Restaurationen sind glatt
Kronen fügen sich gut in das Gesamtbild ein
Ein ideales Material für Inlays
Ich werde 3M ESPE Sinfony weiterhin verwenden
Schönes Material mit sehr guter Ästhetik auch nach fünf Jahren
M. ROSENTRITT*, M. BEHR, M. SÖLDNER, G. HANDEL, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Universität Regensburg, Deutschland
AADR 2001 Sinfony™
Ziel der Studie war der Vergleich und die Einstufung von Verblendcomposites nach Alterung in künstlichem Speichel und Ermittlung des Drei-Körper-Verschleißes. Proben wurden mit den Materialien Artglass, Dentacolor (beides Heraeus, D), Sinfony, einem experimentellen Material (beides 3M ESPE, D), Columbus (Centres Mateaux, F) und Thermoresin (GC, J) unter Berücksichtigung der Herstellerangaben angefertigt. Die Proben wurden an einem Kugellager mit schräger Fläche (45 ° Neigung) in künstlichem Speichel befestigt, um die Kaubewegung sowie seitliche Bewegungen zu simulieren (100.000 Zyklen bei 1 Hz/20 N; Antagonisten: Steatit, D = 6 mm, 250 x 5°C / 55°C jeweils 2 Min., H2O). Als Referenz wurde Rinderschmelz untersucht. Der Drei-Körper-Verschleiß wurde mit Hirseblättern / Speisebolus aus Reis (Willytec, G; 100.000 Zyklen: Proben 130 U/min, Antagonisten 60 U/min, Krafteinwirkung 15N) durchgeführt. Die Verschleißspuren wurden nach beiden Tests gemessen und mit der unbelasteten Oberfläche (Perthometer S6P, Mahr-Feinprüf, D) verglichen. Statistik: Mann-Whitney-U-Test und Kruskal - Wallis - Test (A = 0,05).
Mittlere Standardabweichung ±
Verschleiß [µm] AOE
Verschleiß [µm] TBT
Artglass®
153 ± 30
46 ± 13
Columbus
229 ± 22
40 ± 10
Dentacolor®
127 ± 7
37 ± 9
Exp. System
98 ± 13
46 ± 6
Sinfony™
89 ± 22
55 ± 5
Thermoresin
155 ± 65
44 ± 5
Rinderschmelz
94 ± 26
-
Nach Lagerung im künstlichen Speichel zeigten das experimentelle Material, Sinfony und Rinderschmelz signifikant niedrigeren Verschleiß als die anderen Materialien. Nach Drei-Körper-Verschleiß-Test konnte die höchste Verschleißfestigkeit bei Dentacolor und Columbus festgestellt werden. Signifikante Unterschiede im Verschleißverhalten lagen für die beiden Tests nicht vor.
Ziel der Studie:
Vergleich und Einstufung von indirekten Composites nach Alterung in künstlichem Speichel und nach Drei-Körper-Verschleiß-Test.
Haftung des Bakteriums Streptococcus mutans an Dentalmaterialien
In vitro Haftung von Pellikel und Bakterien an Dentalmaterialien
G. GRÖGER, M. ROSENTRITT, M. BEHR, M. MEDLHAMMER, und G. HANDEL, Universität Regensburg, Deutschland
Ziel:
Das Ziel der Studie war die Einstufung der Haftung des Bakteriums Streptococcus mutans an Dentalmaterialien ohne (o) und mit (m) Pellikel.
Methode:
Acht Proben wurden aus den folgenden Materialien gemäß der Angaben des Herstellers angefertigt (Durchmesser 10 mm, Dicke 2 mm): Den Verblendcomposites Signum (Heraeus-Kulzer, D) und Sinfony (3M ESPE, D), den Verblendkeramiken Ducera (Degussa, D) und Lava Ceram (3M ESPE, D), der Legierung Dentitan (Krupp, D) und dem Metall titanium (Dentaurum, D). Proben aus menschlichem Schmelz dienten der Kontrolle. Die Proben wurden mit S. mutans ATCC 25175 bei 37° C für 150 Min. mit und ohne Speichelpellikel gelagert. Bilder wurden mit einem Rasterelektronenmikroskop (Stereoscan 240, Cambridge Instr., D) aufgenommen und die relative Fläche, die von Bakterien bedeckt war, mit dem Bildanalyseprogramm Optimas 6.2 (Media Cybernetics, USA) ermittelt. Mittelwerte sowie 25 % / 75 %-Angaben wurden errechnet. Statistik: Mann-Whitney-U-Test (p < 0,05)
Ergebnisse:
Material
Bedeckte Fläche [%]
Bedeckte Fläche [%]
M / o Pellikel
M / o Pellikel
Schmelz
3.2
1.0
Signum® (Composite)
4.5
2.1
Sinfony™ (Composite)
3.6
0.6
Ducera (Keramik)
3.1
0.6
Lava™ Ceram (Keramik)
1.8
0.6
Dentitan (CoCrMo)
1.5
0.7
titanium
1.5
0.6
Fazit:
Bei den Proben mit einem Speichelpellikel ist die mit S. mutans bedeckte Fläche signifikant kleiner. Die Unterschiede sind bei den Proben mit Pellikel weniger ausgeprägt, was darauf hinweist, dass das Pellikel mögliche Bindungsstellen für Bakterien abdeckt. Signum hält signifikant mehr Bakterien als die anderen Materialien.
Ziel der Studie:
Ziel der Studie war die Bestimmung der Haftung von Bakterien an Dentalmaterialien.
Ergebnisse der Studie:
3M™ ESPE™ Sinfony™ zeigt eine sehr geringe Haftung von Bakterien, vergleichbar mit keramischen Werkstoffen.