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3M Geschäftsergebnisse erstes Quartal 2013

Trotz einer allgemein rückläufigen Industrieproduktion in Deutschland hat die deutsche 3M Gruppe sich positiv entwickelt. Das Multi-Technologieunternehmen verzeichnete zwar einen leichten Rückgang bei seinen Kerngeschäften, aber durch die jüngeren Akquisitionen (die zur Winterthur Technology Group zählende Wendt GmbH in Meerbusch sowie die ESK Ceramics GmbH & Co. KG, Kempten) stieg der Gesamtumsatz für das erste Quartal 2013 um 1.6 Prozent auf 621Millionen Euro.


Dabei erhöhten sich der Inlandsumsatz und die Direktexporte um 6 Prozent auf 300 Millionen Euro, während das Geschäft mit den ausländischen Schwestergesellschaften um 2 Prozent auf 321 Millionen Euro zurückging.


„Damit liegen wir erneut umsatzmäßig an der Spitze der europäischen 3M Gesellschaften“, kommentierte Finanzchef Thomas Fiebig das Ergebnis. „Allerdings wurden unsere Erwartungen vor allem durch die Krise in der Solarindustrie nicht ganz erfüllt.“


Erfreuliches Wachstum verzeichneten der gesamte Bereich Industrieprodukte, der Bereich Personenschutzprodukte sowie das Dental-Geschäft. Neben der Solarbranche gab es Rückgänge im Bereich Elektronikprodukte sowie bei Produkten für die Telekommunikation.


Aufgrund eines besseren Produktportfolios, einer erhöhten Produktivität sowie der gestiegenen Nachfrage aus dem Ausland entwickelte sich die Auslastung der elf deutschen Werke weiter positiv.


„Im zweiten Quartal erwarten wir ein Wachstum, welches über den Prognosen für die deutsche Wirtschaft liegen dürfte“, so Thomas Fiebig. „Für das Gesamtjahr 2013 rechnen wir außerdem mit einem leichten Gewinnzuwachs im Vergleich zu 2012.“

 Bild Hauptverwaltung 3M in Neuss - Geschäftsergebnisse 1. Halbjahr 2013


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