Gute Aussichten.
Beste Qualität für optimale Ergebnisse.
Glastypen
Glasmaterialien
Beschichtungen
Die individuelle Sehschwäche legt fest, welche Gläser zum Einsatz kommen - Einstärken, Bifokal- oder Gleitsichtgläser.
In allen Preiskategorien - Basis, Standard, Komfort und Premium - stehen für jeden Glastyp die Materialien Polycarbonat, Kunststoff sowie gehärtetes Glas zur Verfügung.
Einstärkengläser sind so aufgebaut, dass sie über die gesamte Linse hinweg die gleiche Stärke haben.
Bifokalgläser haben ein „Fenster“ im unteren Bereich für das scharfe Sehen naher Objekte, während der Rest der Linse für den Fernbereich geeignet ist.
Gleitsichtgläser sind so aufgebaut, dass im Mittelpunkt der Linse der Fernbereich liegt, im unteren Teil der Linse der Bereich für das scharfe Sehen in der Nähe. Zwischen diesen beiden Bereichen liegen viele kleine Abstufungen in der Stärke, sie sind für die Zwischendistanzen zuständig.
Für eine Korrektionsschutzbrille stehen verschiedene
Materialien zur Verfügung - je nach Anforderungsgebiet
Polycarbonat ist das leichteste der möglichen Materialien, hat gleichzeitig jedoch höchste mechanische Festigkeit (EN 166 F).
Aufgrund einer Spezialbeschichtung ist seine Oberfläche sehr kratzbeständig - das sorgt für eine lange Lebensdauer der Linsen. Zudem ist es von Haus aus sehr schlagfest und bruchsicher - und damit ein hervorragender Rohstoff für Schutzbrillen. Bei Korrektionsschutzbrillen gehört dieses Material der mechanischen Schutzstufe F an.
Auch Kunststoff CR 39 hat verglichen mit Glas ein geringes Gewicht. Seine Oberfläche ist ebenfalls kratzbeständig und vor Funkenbrand bei Schleif- und Schweißarbeiten gefeit. In den Segmenten „Komfort“ und „Premium“ ist Kunststoff CR 39 wahlweise mit grauer oder brauner Tönung sowie 74 Prozent Lichtdurchlässigkeit erhältlich. Kunststoff CR 39 gehört der mechanischen Schutzstufe S an.
Zusätzliche Möglichkeiten bietet der höher brechende Kunststoff „High Index“: Mit diesem ebenfalls zur mechanischen Schutzstufe S gehörenden Material sind auch bei hohen Stärken dünnere und somit deutlich ästhetischere Gläser möglich.
Das dritte Material ist mineralisches Glas, das zwar das meiste Gewicht aller Materialien, dafür aber auch eine extrem harte und kratzbeständige Oberfläche hat. Es fällt ebenfalls in die Kategorie der mechanischen Schutzstufe S.
Die verschiedenen Beschichtungen in der Übersicht
Standard-Antikratzbeschichtung:
• einfache Antikratzbeschichtung, die schnelles Verkratzen von Kunststoff- und Polykarbonatgläsern verhindert
SuperCote™ Antikratzbeschichtung:
• 3-mal kratzbeständiger als die Standard-Antikratzbeschichtung
• ermöglicht eine klare, kratzfreie Sicht für eine längere Zeit
• antistatische Eigenschaften (staubfreie Gläser)
Premium-Entspiegelung:
• moderne Mehrschicht-Entspiegelung
• verhindert wirkungsvoll Spiegelungen und Reflexionen
• Lichtdurchlässigkeit bis zu 99 % (auf CR 39)
• 3-mal kratzbeständiger als die Einfach-Entspiegelung
Clean Coat:
• hydrophobe Beschichtung für einfaches Reinigen der Gläser
Der perfekte Sitz
Passende Brillen für jeden individuellen Gesichtstyp.
Die Wahl der Fassung richtet sich primär nach der Kopfgröße.
Genauer sind es die Bügellänge, die Fassungsbreite und die Nasenauflage, die den Fassungstyp bestimmen. Sind die Bügel
zu lang, rutscht eine Brille, da der Halt hinter den Ohren nicht gewährleistet ist.
Ist eine Fassung zu schmal, drückt sie auf die Schläfen, ist sie zu breit, hat sie auf dem Kopf keinen Halt. Im Umkehrschluss ist also
optimaler Sitz dann gegeben, wenn die Fassung weder auf den Schläfen drückt noch im Gesicht hin- und herrutscht.
Aus diesem Grund werden die Fassungen in verschiedenen Größen angeboten.
So finden Sie die richtige Größe:
Alle Brillen sind geprüft nach EN 166:2001 "Persönlicher Augenschutz".
Guter Seitenschutz zeichnet sich durch guten Sitz aus. Denn optimaler Schutz ist nur dann gegeben, wenn die Seitenschützer
einen möglichst geringen Abstand zu Augenbrauen und Wangenknochen haben. Der durchsichtige und somit unauffällige
Seiten-/Augenbrauenschutz des 3M Programms ist darüber hinaus fest montiert, sodass er nicht entfernt werden kann - ob
absichtlich oder unabsichtlich. Daneben kann er natürlich auch nicht verloren oder nach einer Demontage vergessen werden.
Damit ist der Schutz einfach immer gewährleistet.
Rechtsichtigkeit ist dann vorhanden, wenn beim Blick in die Ferne und im relativ entspannten Zustand des Auges das Abbild
des anvisierten Objektes scharf auf der Netzhaut abgebildet wird.
Kurzsichtigkeit
Die Linse ist funktionsfähig, aber der Augapfel zu lang gewachsen.
Die scharfe Abbildung ferner Objekte liegt kurz vor der Netzhaut, und nur im Nahbereich wird scharf gesehen. Korrigiert wird
dieser Fehler mit Einstärkengläsern mittels einer konkaven Linse, die am Rand dicker ist. So wird das Objekt mittig - und somit
scharf - auf der Netzhaut abgebildet.
Weitsichtigkeit
Die Linse ist funktionsfähig, der Augapfel aber zu kurz ausgebildet.
Die scharfe Abbildung des Objektes liegt hinter der Netzhaut. Der Effekt: Nur in der Ferne liegende Objekte werden scharf gesehen,
in der Nähe dagegen nicht. Die Lösung hier sind Einstärkengläser mit konvexer Form, die in der Mitte dicker als an den Rändern
sind.
Altersbedingte Weitsichtigkeit
Fast bei jedem Menschen ab dem 40. Lebensjahr tritt dieses Phänomen auf, da die Augenlinsen zunehmend ihre Flexibilität
und somit ihre Anpassungsfähigkeit verlieren. Zunehmend müssen zum Beispiel Schriftstücke vom Auge weiter entfernt
gehalten werden, um sie deutlich erkennen zu können. Hier erfolgt die Korrektur mithilfe von Gläsern, die sowohl nahe
als auch entfernte Objekte klar erkennen lassen. Das geschieht entweder mit Bifokal- oder Gleitsichtgläsern.
Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)
In Kombination mit Kurz- oder Weitsichtigkeit kann auch der sogenannte Astigmatismus auftreten: Er entsteht aufgrund einer
ungleichmäßigen Krümmung der Hornhaut. Dann kann weder in der Nähe noch in der Ferne scharf gesehen werden. Ein Mensch
mit Hornhautverkrümmung sieht entweder in horizontaler, vertikaler oder schräger Richtung schlecht. Ein Zylinderglas und die
dazugehörige Achse gleicht diese Sehschwäche aus (zum Beispiel +0,50 dpt in Achslage 90°).