EN 471: 2003 WarnkleidungEN 471: 2003 Warnkleidung
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Kleidung |
Kleidung |
Kleidung |
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Hintergrundmaterial |
0,8 m² |
0,5 m² |
0,14 m² |
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Retroreflektierendes |
0,2 m² |
0,13 m² |
0,10 m² |
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Material mit Kombi- |
... |
... |
0,2 m² |
In Deutschland ist es jedoch aufgrund gesetzlicher Regelungen
üblich, lediglich Warnschutzkleidung der Bekleidungsklassen 2 und 3 zu verwenden.
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Klasse 2 |
Klasse 3 |
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z.B. Ärmellose Westen, Überwürfe, Latzhosen |
z.B. Mäntel und Jacken mit Ärmeln, Overalls, zweiteilige Anzüge |
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0,5 m² fluoreszierendes Material |
0,8 m² fluoreszierendes Material |
Anforderungen an die Materialien
Warum wurde die EN 471 überarbeitet?
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Alle EN-Normen werden alle fünf Jahre überarbeitet, wenn dies erforderlich scheint.
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Die EN 471 wurde erstmalig 1994 veröffentlicht. 1999 entschied das European Technical Committee, das Überarbeitungsverfahren für die EN 471 einzuleiten.
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Anlass für die Überarbeitung waren Anfragen von Prüfinstituten und Ausschussmitgliedern, die um kleinere Änderungen der Norm, vor allen in Bezug auf größere Designfreiheit baten.
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Die Überarbeitung ist mittlerweile abgeschlossen. Die neue Norm wurde unter der Bezeichnung EN471:2003 offiziell im April 2004 eingeführt.
Was hat sich geändert?
1. Fluoreszierende Hintergrundmaterialien
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Das Kleidungsstück muss auf der Vorder- und Rückseite ähnlich große Mengen an fluoreszierendem Material aufweisen.
- Die Definition der Farbe für Hintergrundmaterialien in Fluoreszierend-Rot und Fluoreszierend- Orange-Rot wurde leicht verändert.
- Der Mindestleuchtdichtefaktor (Leuchtkraft) für Fluoreszierend-Gelb wurde etwas gesenkt.
- Die Mindestzugkraft ist nun an das Gewicht des Stoffes geknüpft.
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Die Anforderungen an die Reißfestigkeit wurden reduziert.
- Gurte, Überwürfe und nicht atmungsaktive Westen müssen nicht auf Wasserdampfbeständigkeit geprüft werden.
- Alle nicht fluoreszierenden Materialien des Kleidungsstücks müssen auf ihre Farbechtheit geprüft werden.
2. Retroreflektierende Materialien
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Reflexstreifen können mit einer Neigung von maximal 20 Grad angeordnet werden.
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Reflexstreifen auf den Ärmeln müssen nicht mehr auf einer Höhe mit den Streifen auf dem Rumpf angeordnet sein
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Reflexstreifen auf den Beinen können von unten aus frei positioniert werden.
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Bei Kleidungsstücken, die für die Industriewäsche vorgesehen sind, muss das retroreflektierende Material nach ISO15797 „Industrial Laundering Wash Test Method“ für fünf Waschzyklen geprüft werden.
Design: einige neue Möglichkeiten
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Allgemein EN 340:2003 Schutzkleidung: Allgemeine Anforderungen
Sichtbarkeit EN 471:2003 Warnkleidung
Klimabedingungen EN 343:2003 Schutzkleidung: Schutz gegen Regen
ENV 342:1998 Schutzkleidung gegen Kälte
Wärme- und Flammbeständigkeit EN 469:1995 Schutzkleidung für die Feuerwehr
EN 470-1:1995 Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren
EN 1149-1:1996 Schutzkleidung: Elektrostatische Eigenschaften