Längst ist aus der Vision einer elektromobilen Gesellschaft eine vielerorts sichtbare Realität geworden. Der erwartete Anstieg geräuscharmer Elektroautos auf der Straße setzt deutliche Zeichen und erfordert einen verstärkten Ausbau des Netzes für Ladesäulen. Dort ziehen Elektroautos Strom aus dem Netz, um ihre Batterien mit regenerativen Energien zu speisen und somit den weltweiten Ausstoß von CO zu senken.
Das Auto als Bindeglied
Geplant ist zudem ein weiterer Schritt: Die Batterien der Fahrzeuge können in Zeiten starker Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien – zum Beispiel bei hohen Windstärken – als mobile Stromspeicher dienen. Später könnten Elektroautos bei Spitzenlasten den Strom wieder ins Netz zurückspeisen und sich so als ein wichtiges Bindeglied im intelligenten Stromnetz, dem sogenannten Smart Grid, etablieren.
Gelebte Elektromobilität
Mit einer eigenen E-Flotte positioniert sich das Unternehmen als Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die Elektro-Automobile der Marke Citroen C-Zero stehen Mitarbeitern für den Pendelverkehr zwischen den Standorten Neuss, Hilden und Jüchen zur Verfügung. So lassen sich Berechnungen zufolge pro Jahr über fünf Tonnen CO2 einsparen. Zudem kommen in den Solarpanels der Carports, die an den Ladesäulen Sonnenstrom erzeugen, 3M Innovationen wie zum Beispiel die 3M Scotchshield 17 Rückseitenfolie zum Einsatz.
Komponenten von 3M für e-mobility
3M ist an der Entwicklung von Batterien für Elektroautos beteiligt und beschäftigt sich mit chemischen und elektronischen Komponenten, die die Speicherung von Energie in Akkus und Batterien verbessern. Das Portfolio reicht von Produkten für die Zellherstellung und die Batteriefertigung bis zu Komponenten zur Integration des Batteriesystems. Auch leitfähige Klebstoffe von 3M kommen beim Bau von Elektroautos zum Einsatz.