Neufassung der DIN 67520 hilft bei Ausschreibung von Reflexfolien
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Nachrichten
Neufassung der DIN 67520 hilft bei Ausschreibung von Reflexfolien
Die Anfang November 2008 herausgegebene Neufassung der DIN 67520 ("Retroreflektierende Materialien
zur Verkehrssicherung und lichttechnische Anforderungen an Reflexstoffe") orientiert sich an der Leuchtdichte
eines von einem Verkehrsteilnehmer betrachteten Verkehrszeichens. Die Konstruktion ist für ihn völlig unerheblich. Die Reflexions-Klasse (RA-Klasse) beschreibt in Zukunft die Mindestanforderungen an ein Material hinsichtlich
eines spezifischen Rückstrahlwertes.
Für die ausschreibende Stelle hat der konstruktive Aufbau der gewählten Reflexfolie eine große Bedeutung.
Sie entscheidet über die Haltbarkeit des Schildes ebenso wie über die Reflexions-Reserven eines Reflexstoffes.
Die Leistungen einer modernen mikroprismatischen Folie liegen deutlich über denen mit der herkömmlichen Glaskugel-Technologie.
Unter den veränderten Rahmenbedingungen im Straßenverkehr sind die Anforderungen an Reflexstoffe für Verkehrszeichen stark gestiegen. Die nachlassende Sehleistung der steigenden Anzahl von älteren Autofahrern,
die Notwendigkeit dass Verkehrszeichen in der erhöhten städtischen Umgebungshelligkeit wahrgenommen werdenmüssen und die zunehmende Überkopf-Beschilderung, die durch den gebündelten Lichtstrahl der modernen Fahrzeugscheinwerfer kaum noch erreicht werden, sind Beispiele für die Notwendigkeit leistungsfähiger Reflexfolien.
Durch die neugefassten Normen kann nach den Anforderungen der jeweiligen Strecke der passende Reflexstoff ausgeschrieben werden. Die ehemaligen Begriffe Typ 1, Typ 2 und Typ 3 sind nicht mehr zu verwenden.
Die neue Ausgabe der DIN ist beim Beuth Verlag erhältlich (www.beuth.de).