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‚Haltbarkeitsdatum‘ für Verkehrsschilder: Genau hinsehen bei Stopp-Schild & Co.

05.02.2014

Eine Herausforderung für die Bestandspflege: Der rechtzeitige Austausch von dauerhaften Verkehrsschildern zur Sicherung aller gesetzlichen Normen. Auf dem RAL/CE-Aufkleber ist daher jetzt zusätzlich zu den bisherigen Informationen auch der Hinweis zur ‚angenommenen Nutzungsdauer‘ vermerkt.

Die Sicherheit unserer Verkehrssysteme steht und fällt mit der Sichtbarkeit regulierender Verkehrszeichen. Moderne, hochwertige Verkehrszeichenfolien tragen mit ausgezeichneter Retroreflexion entscheidend dazu bei, die Schilder bei jeder Witterung für die Verkehrsteilnehmer deutlich hervorzuheben. Entsprechende Reflexfolien von 3M zeichnen sich außerdem durch ihre funktionelle Langlebigkeit aus.

Werden die vorgeschriebenen Mindestanforderungen durch witterungsbedingten Verschleiß nicht mehr erreicht, müssen die Verkehrsschilder ausgetauscht werden. Um diese qualitätssichernden Maßnahmen im Zusammenhang mit den Verkehrszeichen systematischer durchführen zu können, wird die RAL/CE-Siegelmarke auf der Rückseite der Schilder ab 2014 um eine Angabe erweitert: Neben Kennziffer, Quartal und Herstelljahr muss auf dem Aufkleber nun auch die ‚angenommene Nutzungsdauer des Verkehrszeichens‘ angegeben werden.

Achtung: Dabei handelt es sich keineswegs um die Angabe eines Gewährleistungszeitraums! Es wird lediglich eine Herstellerinformation aus dem CE-Zertifizierungsprozess aufgenommen, um Kontrollinstanzen eine zeitliche Einordnung zu geben, ab wann ein Rückgang der Leistungsfähigkeit erfahrungsgemäß möglich ist.

Ein weiterer Vorteil des RAL/CE Siegels: Durch Lochung kann die Reflexionsklasse des Verkehrszeichens (RA1, RA2 oder RA3) direkt abgelesen werden. Dies war bisher nur über das Wasserzeichen in der Reflexfolie und deren CE-Kennzeichnung auf der Vorderseite möglich.

> > Fachabteilung Verkehrszeichen im IVSt



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