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Schielen


Schielen bei Babys und Kindern

Schielen bei Babys, Kleinkindern und Kindern kommt häufig vor. Um das Schielen zu behandeln und spätere Sehstörungen zu vermeiden, ist eine frühe Behandlung notwendig.

Schielen ist eine Sehschwäche, die bei Babys, Kleinkindern und Kindern häufig auftritt. Dabei ist die Fehlstellung der Augen mehr als ein ästhetisches Problem: Wird das Schielen nicht frühzeitig behandelt, können dauerhafte Sehstörungen auftreten.

Was ist Schwachsichtigkeit?

Wenn Babys schielen

Manche Säuglinge haben es von Geburt an, andere Kinder schielen ganz plötzlich: Schielen ist weit verbreitet bei Babys und Kleinkindern. Grund für das Schielen, auch Strabismus genannt, ist eine Augenmuskelgleichgewichtsstörung, durch die es zu einer Fehlstellung beider Augen zueinander kommt. Das Schielen kann verschiedene Ursachen haben. Meist ist es jedoch keine krankhafte Veränderung innerhalb des Auges – sondern schlicht fehlende Übung. Daher kann eine entsprechende Therapie fast immer helfen.

Süßer Silberblick oder Augenkrankheit?

Strabismus ist eine Sehschwäche, die behandelt werden muss, und daher ein Fall für den Arzt. Normal oder krankhaft, leichtes Schielen oder ernsthafte Sehstörung: Nur der Arzt bringt Klarheit!

In der augenärztlichen Untersuchung werden zunächst die Symptome und Beschwerden erfasst. Anschließend erfolgt eine Untersuchung durch eine Orthoptistin in der Sehschule. Dabei handelt es sich um eine spezialisierte Fachkraft, die insbesondere die Sehschärfe und das Zusammenspiel der Augen prüft. Um die Augen des Kindes oder Babys ganzheitlich untersuchen zu können, verabreicht der Arzt Augentropfen, welche die Pupillen erweitern und auch die inneren Augenmuskeln entspannen. Nur so ist es möglich, eine eventuelle Fehlsichtigkeit korrekt zu bestimmen.

Formen des Schielens bei Kindern und Kleinkindern

  • Sichtbares Schielen: Dabei weicht ein Auge konstant von der Blickrichtung des anderen Auges ab. Diese Form des Schielens wird auch manifestes Schielen genannt.
  • Verstecktes Schielen: Dieses gelegentliche Schielen wird auch Heterophorie genannt. Es tritt z.B. beim Schlafen auf oder wenn ein Auge abgedeckt wird. Sobald beide Augen gleichzeitig schauen, verschwindet die Fehlstellung und sie fixieren dasselbe Ziel.
  • Mikroschielen: Da diese Art des Schielens für Laien nicht erkennbar ist, wird das Mikroschielen oft zu spät erkannt. Die Folge können Sehbehinderungen sein.
  • Einseitiges Schielen: Hierbei schielt ein Auge dauerhaft.
  • Wechselndes Schielen: auch alternierendes Schielen genannt. Dabei schielt abwechselnd das linke oder das rechte Auge.
Arten des Schielens - Bild

Je nach Stellung der Augen zueinander unterscheidet man zwischen Innenschielen, Außenschielen, Höhenschielen oder Verrollungsschielen.

Wie kann man Schielen behandeln?

Eine Brille allein reicht nicht, um das Schielen zu korrigieren. Um eine 100%ige Sehschärfe wiederherzustellen, muss das „kranke“ Auge trainiert werden. Sehen will gelernt sein! Umso früher, desto besser: Deshalb lässt sich gerade bei Babys und Kleinkindern das Schielen meist gut behandeln. Neben einer Brille verordnet der Arzt den kleinen Patienten daher in der Regel eine Okklusionstherapie. Das bedeutet, dass das gesunde Auge abgeklebt wird (Okklusion=Abdecken). Daher schaut das Kind mit seinem schielenden Auge, das dadurch trainiert wird.

Pirat statt Patient

Besonders bei Babys und Kindern tritt meist rasch eine Besserung auf. Dafür brauchen sie jedoch die volle Unterstützung ihrer Eltern. Das Wichtigste dabei: Die Kinder müssen die Schieltherapie akzeptieren und positiv verknüpfen. Im Spiel mit den Eltern wird aus dem Augenpflaster eine Piratenklappe und aus dem Patient ein Pirat. Mit den 3M™ Opticlude™ Augenpflastern helfen sogar Disney Helden beim Heilen: die extrasanften Augenpflaster sind mit bunten Motiven aus Filmen wie „Cars“ oder „Tinkerbell“ bedruckt. So freuen sich die Kinder über neue Pflaster – und tragen sie stolz.

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