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Abrechnungsinfos


Zur Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Okklusionspflastern gibt es keine eindeutige Aussage. Bei Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Verordnung entscheidet jede KV im Rahmen einer Einzelfallprüfung über ihre Leistungspflicht.

Abrechnungsinfos

Zu Ihrer Unterstützung hier die wichtigsten Regelungen im Überblick:

Neufassung der Hilfsmittel-Richtlinie (Stand 07.02.09): Therapeutische Sehhilfen zur Behandlung einer Augenverletzung oder Augenerkrankung sind (...) bei bestehender medizinischer Notwendigkeit verordnungsfähig. (...)
Verordnungsfähig sind vorrangig Okklusionspflaster und Okklusionsfolien als Amblyopietherapeutika. (Nach § 17 Abs. 1 u. 9 der Hilfsmittelrichtlinien)

Quelle: BAnz. Nr. 61 (S. 462) vom 06.02.2009 (Hilfsmittel- Richtlinie/HilfsM-RL)

Okklusionspflaster gehören zu der Gruppe der zum Verbrauch bestimmten Hilfsmittel.
Vorläufige Hilfsmittel-Nr.: 25.21.36.4900

Schreiben des GKV-Spitzenverbandes vom 19.06.09:

“Im Hilfsmittelverzeichnis sind Okklusionspflaster der Produktgruppe 25 (Sehhilfen) zugeordnet. Hierzu wurde in der Produktuntergruppe 25.21.36 Schieltherapeutika die Produktart 25.21.36.4 Okklusionspflaster eingerichtet.

Da die Spitzenverbände der Krankenkassen seinerzeit die Erstellung der Einzelproduktübersicht zurück gestellt haben, sind derzeit keine Produkte in der Produktgruppe 25 (Sehhilfen) unter einer Hilfsmittelpositionsnummer gelistet. Dies betrifft auch Okklusionspflaster.

(...), dass Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich einen Anspruch auf Versorgung mit (...) Hilfsmitteln haben, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern oder eine Behinderung auszugleichen, soweit die Hilfsmittel nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind oder nach § 34 SGB V ausgeschlossen sind. (§ 33 Abs. 1 SGB V). “

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