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Umsetzung des GHS in europäisches Recht (CLP)


 

Ziel

Das Ziel von GHS (Globally Harmonised System of Classification and Labelling) ist eine weltweit einheitliche Vorgehensweise bei der Beurteilung und Kommunikation der Gefahren für den Verwender von Chemikalien (Gefahrstoffen). Die Kommunikation soll dabei einheitlich über die Etiketten erfolgen. Das GHS bildet dabei die Vorgabe für die Umsetzung in nationales Recht weltweit.

Aufbau

  1.   Klassifizierungskriterien
  2.   Regeln für die Klassifizierung von Mischungen
  3.   Etiketten
  4.   Einführungsplan

Entstehung und Entwicklung des GHS

Das GHS basiert auf einem Beschluss der UN conference on Environment and Development (UNCED) in Rio de Janeiro 1992.  Auf der Basis dieses Beschlusses wurde und wird das GHS von internationalen Gremien wie den Vereinigten Nationen (UN, United Nations), Internationale Arbeitsorganisation (ILO), Weltgesundheits Organisation (WHO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entwickelt und weiterentwickelt.

Das GHS ist zum 20. Januar 2009 in Europa in Kraft getreten (CLP = Classification, Labelling and Packaging of Chemicals). In der Verordnung  gibt es eine Übergangsfrist für die Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen bis zum 1. Dezember 2010 und für Gemische bis zum 1. Juni 2015.

Mittlerweile sind bereits zwei Anpassungen der CLP-Verordnung (1. und 2. ATP) in Kraft getreten. Die Anpassungen 3 - 5 sind in Vorbereitung. Diese Anpassungen sowie hilfreiche Informationen sind bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verfügbar.

Den Link zum deutschen Text der CLP-Verordnung 1272/2008/EG finden Sie hier.

Weitere Informationen

Der Text des UN-GHS sowie weitere Informationen stehen im Internet zur Verfügung.