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Automobilindustrie


„Altautorichtlinie“

Die Richtlinie 2000/53/EG (PDF, 240 KB) des Europäischen Parlaments und des Rates über Altfahrzeuge („Altautorichtlinie“) legt in ihrem Artikel 4, Absatz 2, Buchstabe a) diverse Stoffverbote und Grenzwerte von Stoffen für die Verwendung in Werkstoffen und Bauteilen von Kraftfahrzeugen ab dem Stichtag 01.07.2003 fest.

Die hier aufgeführten Stoffe Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertiges Chrom sind eine Teilmenge der in der Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten („RoHS“) genannten Stoffe.

Im Anhang II dieser Richtlinie werden die Ausnahmen von diesen Verboten aufgelistet, wobei die jeweils geltende Fassung des Anhangs II in Deutschland unmittelbar gilt, da die deutsche Altfahrzeugverordnung darauf Bezug nimmt.

Diese Altfahrzeugverordnung stellt zusammen mit "Gesetz über die Entsorgung von Altfahrzeugen (Altfahrzeug-Gesetz)" die Umsetzung der oben geannten EU-Richtlinie in deutsches Gesetz dar.

Stofflisten der Automobilindustrie

Neben den gesetzlichen Bestimmungen gibt es inzwischen Stoff- und Deklarationslisten der Verbände und Verarbeiter im Automobilbereich.

  • für deklarationspflichtige Stoffe;

Die VDA-Liste 232-101 (PDF, 240 KB)(VDA = Verband der Automobilindustrie in Deutschland) ist Teil der im IMDS verwendeten ILRS-Liste “Liste für deklarationspflichtige Stoffe im Automobilbau - Inhaltstoffe in Bauteile und Werkstoffen“. Mit der Fassung vom August 2005 wurde diese Liste durch die Anwendung der GADSL ersetzt.

  • (GADSL = Global Automotive Declarable Substance List)

Die GADSL-Liste ist das Resultat des jahrelangen weltweiten Bestrebens von Vertretern der Automobilindustrie, der Zulieferer und der herstellenden Industrie, zur Vereinfachung der Kommunikation und des Informationsaustausches bezüglich der Verwendung bestimmter Reinstoffe in Autoteilen durch die gesamte Versorgungskette.