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Der Erfinder: Arno Eberwein von 3M Deutschland


Erfindergeist und aktives Ideenmanagement kennzeichnen das Multi-Technologieunternehmen 3M mit seinen rund 20.000 Patenten. Hinter vielen dieser Schutzrechte steht ein Mensch, dessen Idee geschützt und in Form eines Produktes verwirklicht wurde. Einer von ihnen ist Arno Eberwein, Entwickler im Forschungszentrum der 3M in Neuss. Alle Wissenschaftler des Unternehmens können 15 Prozent ihrer Arbeitszeit in eigene Ideen investieren. Arno Eberwein hat den Freiraum genutzt und in dieser Zeit das neuartige Nummernschild erfunden.

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 Arno Eberwein

„Natürlich bin ich stolz auf unser neues Nummernschild“, bestätigt Arno Eberwein, aber nur, um gleich darauf bescheiden abzuwiegeln: „Ohne meine Kollegen wäre es bei der Idee geblieben. Daraus ein neues Produkt zu entwickeln, ist Teamwork.“ Gut zwei Jahre hat es gedauert, bis Eberwein den Prototyp seines Nummernschildes erstmals der Öffentlichkeit präsentieren konnte.

Auf die Idee für seine Erfindung kam der frühere Maschinenbauer aus Meerbusch, weil er sehr aufmerksam Veränderungen in seiner Umwelt wahrnimmt: Zeitgeist, Konkurrenzprodukte sowie neue Entwicklungen. „Das alles hat mich motiviert, mich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Geholfen hat mir das umfangreiche Fachwissen, das 3M im Bereich Verkehrssicherheit und retroreflektierende Materialien hat“, erklärt A. Eberwein, Produktentwickler im Bereich Licht und Verkehrstechnik mit speziellem Interesse an der Kombination von Licht und Retroreflexion, der er in seiner frei gestaltbaren Arbeitszeit nachging.

Fachwissen aus vielen Bereichen

Die Idee und Anmeldung des Patents waren nur die ersten Schritte auf dem Weg zum marktreifen Produkt. Der 59-jährige Erfinder musste sich bis dahin vielen Herausforderungen stellen: Fragen der Lichttechnik mussten gelöst, neue Folien entwickelt und der passende Kunststoff gefunden werden. Wie lassen sich die Buchstaben und Zahlen am besten darstellen? Wie sieht das optimale Design für ein Selbst Leuchtendes Nummernschild aus?

Nach und nach wuchs das Team. Je nach Projektphase waren acht bis zehn Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen an der Entwicklung beteiligt. „Ich freue mich mit dem Team, dass unsere Idee so schnell umgesetzt werden konnte“, freut sich Eberwein anlässlich des Verkaufsstarts des SLN im Herbst 2006.